Box-zu-Fahrer-Kommunikation mit dem KC-PRO Headset
Das Headset gibt deiner Boxenmauer einen Platz im Rennen. Einmal eingerichtet, kann deine Crew den Fahrer hereinholen, Rundenzeiten durchgeben und die Strategie mitten im Stint ändern — ohne Handzeichen und ohne Boxentafel.
So funktioniert es
Das Headset ist eine Hülle. Sprechen tut das Modul.
Diesen Punkt verstehen Teams am ersten Tag oft falsch. Das KC-PRO Headset hat weder einen eigenen Akku noch eine eigene Funkeinheit — es besteht aus Lautsprechern, einem Bügelmikrofon und einer Halterung. Du clipst ein KC-PRO Modul hinein, genau wie an einen Helm, und dieses Modul stellt die Verbindung her.
Lautsprecher und Bügelmikrofon
Ohrumschließende Polster, die die Karts ringsum ausblenden, und ein Bügelmikrofon direkt vor dem Mund.
Eine Modulhalterung
Derselbe Clip wie am Helm. Jedes KC-PRO Modul passt direkt hinein.
Ein USB-C-Kabel
Versorgt das eingeclipste Modul an Ort und Stelle, damit der Boxenmauer mitten im Rennen nie der Strom ausgeht.
Du rüstest den Helm des Fahrers aus statt der Boxenmauer? Die komplette Setup-Anleitung behandelt Helm-Audio, die Montage des Moduls und die erste Kopplung — diese Seite setzt danach an.

Aufbau
Die Boxenmauer in unter zwei Minuten aufgebaut.
Mach das einmal zu Tagesbeginn und lass es aufgebaut. Die Verbindung kommt bei jedem Einschalten von selbst zurück.
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Modul einclipsen
Setze ein geladenes KC-PRO Modul in die Headset-Halterung, bis es einrastet. Zieh den Clip nach vorne, damit es fest sitzt.
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USB-C anschließen
Verbinde das Modul mit einer 5V-Stromquelle (mind. 2A), damit die Boxenmauer den ganzen Tag am Netz läuft statt auf den 6 Stunden Akku des Moduls.
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Beide Seiten einschalten
Halte die Helm- + KC-PRO-Taste 3 Sekunden gedrückt — am Boxenmodul und am Fahrermodul — bis die LED aufleuchtet und an bleibt.
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Die beiden koppeln
Halte die kleine Helm-Taste an jedem Modul ein paar Sekunden gedrückt. Die LEDs wechseln zwischen Rot und Blau, während sie sich suchen, und gehen in ein pulsierendes Blau über, sobald sie verbunden sind.
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Mikrofontest, bevor der Fahrer rausfährt
Setze das Bügelmikrofon direkt vor deinen Mund und mach einen Test in beide Richtungen, solange der Fahrer noch in der Box steht. Korrigiere es dort, nicht in Runde drei.
LED-Referenz
Einmal gekoppelt, merken sich die Module einander. Schalte beide in Reichweite ein und sie verbinden sich von selbst — du musst das nicht vor jeder Session wiederholen.

Position
Wo du stehst, entscheidet über deine Reichweite.
Die Reichweite beträgt im Freien bis zu 2 km. Beton und Stahl nehmen sie dir weg. Fünf Meter Nachdenken sind hier mehr wert als jede Einstellung.
Geh nach oben
Stell die Boxeneinheit so hoch auf, wie es das Fahrerlager zulässt. Höhe schlägt Leistung — jedes Mal.
Weg vom Metall
Halte Abstand zu Vordächern, Anhängern, Zäunen und Lkw-Aufbauten: Metall reflektiert und schluckt das Signal.
Achte auf Beton
Massive Boxengebäude und Tunnel kappen die Verbindung. Wenn du den Fahrer an einer Stelle der Runde verlierst, wechsle die Position, bevor du sonst etwas änderst.
Blick zur Strecke
Sichtverbindung ist alles. Hinter der Boxenmauer mit der Strecke vor dir ist die stärkste Position, die du bekommst.
Renntag-Disziplin
Sag weniger — und im richtigen Moment.
Die Verbindung ist nur so viel wert wie das, was du durchgibst. Teams, die ständig reden, verlieren die Aufmerksamkeit des Fahrers ab Runde zehn; Teams, die die drei entscheidenden Dinge durchgeben, fahren schnellere Stints.
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Eine Stimme an der Mauer
Legt vor der Session fest, wer mit dem Fahrer spricht. Zwei Leute mit unterschiedlichen Ansagen sind schlimmer als gar kein Funk.
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Nichts in der Bremszone
Halte die Ansage zurück, bis der Fahrer auf einer Geraden ist. Eine Information mitten in der Kurve ist eine verlorene Information.
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Zahlen, keine Adjektive
„Zwei Zehntel schneller, Sektor drei“ kommt an. „Du machst das super“ nicht.
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Bestätigen, dann Schluss
Gib die Ansage durch, warte auf die Bestätigung des Fahrers und sei dann still. Stille ist der Normalzustand, kein Fehler.
Briefe einen neuen Fahrer zum Funkplan in der Box, nicht auf der Strecke. Zwei Minuten Absprache vor dem Stint sparen eine Runde Verwirrung währenddessen.
Referenz
Ein Ansageplan, der funktioniert.
Ein Startpunkt für Teams, die neu mit Funk arbeiten. Passt ihn an euer Rennen an und lasst ihn dann das ganze Wochenende gleich, damit der Fahrer immer weiß, was kommt.
| Moment | Die Ansage |
|---|---|
| Auslaufrunde | Funkcheck, Streckenzustand und die Zielrundenzeit für den Stint. |
| Runden 2–3 | Erste echte Rundenzeit und der Abstand zum Kart, gegen das ihr fahrt. Sonst nichts. |
| Stint-Mitte | Der Sektor, in dem ihr Zeit verliert, und eine Sache zum Ändern. Eine, nicht drei. |
| Verkehr | Wo das Kart vor euch ist und ob es eine Runde zurückliegt. Diese Ansage kann ein Fahrer nicht allein treffen. |
| Stoppfenster | Verbleibende Runden bis zum Stopp, heruntergezählt bei fünf, drei und eins. |
| Einfahrrunde | Bestätige den Boxenstopp und führe den Fahrer durch Boxeneinfahrt und Wechsel. |
Immer noch festgefahren an der Boxenmauer?
Sag uns deine Teamgröße und wie du aufgestellt bist — wir sagen dir genau, was du fahren solltest.