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Dokumentation5 Min. LesezeitZuletzt aktualisiert · 1. September 2026

Dein Setup erweitern auf bis zu 8 Module

Ein Kanal trägt bis zu acht Module — Fahrer, Boxenmauer, Coach und Crew. So funktioniert die Rechnung, das solltest du beim Wachsen ergänzen, und so bleibt bei einem langen Rennen jeder mit Strom versorgt.

Die Rechnung

Zähle Endpunkte, nicht Kartons.

Jeder auf dem Kanal braucht ein Modul. Das Headset ist für sich allein kein Endpunkt — es braucht ein eingeclipstes Modul. Das ist die mit Abstand häufigste Überraschung bei der Kaufplanung.

Was du hast Was davon auf den Kanal kommt
1 Modul Ein Endpunkt — der Helm eines Fahrers oder das Modul, das in ein Headset kommt.
Premium Kit 2 Module + Headset + Koffer = ein Fahrer und eine Boxenmauer. Das Headset verbraucht eines der beiden Module.
Starter Kit 2 Module + Headset = ein Fahrer und eine Boxenmauer. Dieselben Endpunkte wie beim Premium, ohne Koffer.
Duo Pack 2 Module, kein Headset = zwei Helme, die miteinander sprechen. Keine Position an der Boxenmauer.
Kit + 1 Modul Zwei Fahrer und eine Boxenmauer — die erste Erweiterung, die die meisten Langstreckenteams machen.

Team-Setups

Vier Setups, die fast jedes Team abdecken.

Geh davon aus, wie ihr tatsächlich fahrt, nicht von einer Modulzahl. Das sind die vier Konfigurationen, die wir im Fahrerlager am häufigsten sehen.

Einzelfahrer + Coach — 2 Module

Ein Kit. Fahrer auf der Strecke, Coach mit dem Headset an der Boxenmauer. Das Setup, das einen Trainingstag am stärksten verändert.

Langstrecke, 2 Fahrer — 3 Module

Ein Kit plus ein Modul. Zwei einsatzbereite Helme und eine feste Position an der Boxenmauer — der Wechsel kostet euch keine Kommunikation.

Langstrecke, 4 Fahrer — 5 Module

Ein Kit plus drei Module. Jeder Fahrer behält sein eigenes montiertes und geladenes Modul, es wird nichts in der Boxengasse herumgereicht.

Team und Crew — 6 bis 8 Module

Fahrer, Boxenmauer, ein Mechaniker und ein Stratege, alle auf einem Kanal. Acht ist die Obergrenze.

Ein Kartfahrer im Fahrerlager im Gespräch mit einem Crewmitglied mit KC-PRO Headset
Fahrer und Crew auf einem Kanal — genau dafür ergänzt man Module.

Die Gruppe aufbauen

Mehr als zwei Module verbinden.

Zwei Module koppeln sich direkt miteinander. Darüber hinaus entsteht die Gruppe als Kette: Jedes neue Modul schließt sich dem zuvor hinzugefügten an. Beginne mit einem sauberen Reset und zieh es in einem Durchgang durch.

  1. Setze jedes Modul zurück

    Halte die +- und KC-PRO-Taste an jedem Modul 5 Sekunden gedrückt. Die LED blinkt kurz violett und wechselt dann zu einem abwechselnd rot/blauen Licht. Das löscht die bestehende Verbindung und ermöglicht eine neue Kopplung.

  2. Schalte alle aus

    Schalte jedes Modul aus, bevor du die Gruppe aufbaust.

  3. Schalte Modul 1 und 2 ein

    Nur die ersten beiden. Der Rest bleibt aus — sie kommen einzeln und der Reihe nach dazu.

  4. Starte die Verbindung

    Halte die große KC-PRO-Taste an Modul 1 gedrückt, dann die Funktionstaste an Modul 2.

  5. Warte, bis die Kopplung steht

    Beide Module gehen in ein pulsierendes blaues Licht über. Modul 1 und 2 sind jetzt verbunden.

  6. Gib Modul 2 weiter

    Drücke die Funktionstaste an Modul 2. Es ist jetzt bereit, das nächste Modul aufzunehmen.

  7. Nimm Modul 3 dazu

    Schalte Modul 3 ein. Halte die große KC-PRO-Taste an Modul 2 gedrückt und drücke dann die Funktionstaste an Modul 3.

  8. Wiederhole die Kette

    Jedes weitere Modul schließt sich dem zuvor hinzugefügten an: große KC-PRO-Taste am letzten Modul der Gruppe halten, dann die Funktionstaste am neuen drücken. So weiter bis acht.

LED-Referenz

Reset LED_PURPLE_SOLID
Kopplungsmodus LED_RED_BLUE_ALT
Verbunden LED_BLUE_PULSE

Baue die ganze Gruppe in einem Durchgang auf, mit allen Modulen vor dir und zu Beginn ausgeschaltet. Die Module kommen der Reihe nach dazu — 2 zu 1, 3 zu 2 und so weiter: eine Sache für die Werkbank, nicht für die Boxengasse zwischen zwei Sessions.

Lange Rennen

Rotiere Akkus, nicht Menschen.

Ein Modul liefert 6 Stunden aktive Nutzung. Bei einem 12- oder 24-Stunden-Rennen heißt das geplante Wechsel — richtig gemacht, bricht der Kanal nie ab.

Schritt Aktion
01 Halte ein geladenes, bereits gekoppeltes Ersatzpaar ausgeschaltet im Koffer bereit.
02 Montiere ein frisches Modul am Helm des Fahrers, der übernimmt — bevor du den aktuellen Fahrer hereinholst.
03 Hol den Fahrer herein und macht den Wechsel. Der einsteigende Fahrer ist bereits auf dem Kanal.
04 Leg das benutzte Modul sofort ans Ladegerät. Eine volle Ladung dauert etwa eine Stunde.
05 Betreibe das Modul an der Boxenmauer dauerhaft über USB-C, damit es gar nicht erst in die Rotation kommt.

Wechsle alle 6 Stunden auf frische Module. Wenn die Boxenmauer über USB-C durchlädt, fällt sie komplett aus der Rotation — eine Sache weniger, die du um drei Uhr nachts im Blick behalten musst.

Auf dem Kanal

Wie acht auf einem Kanal wirklich sind.

Mehr Module bedeuten nicht mehr Komplexität — sie treten alle demselben Gespräch bei. Was sich ändert, ist die Disziplin.

Jeder hört jeden

Es gibt keine Untergruppen. Acht Module sind ein offenes Gespräch, über bis zu 2 km.

Redezeit wird geteilt

Je mehr Leute auf dem Kanal sind, desto wertvoller wird Stille. Legt vor der Session fest, wer mit dem Fahrer spricht.

Sie verbinden sich selbst

Gekoppelte Module finden sich beim Einschalten wieder. Du koppelst einmal, nicht vor jeder Session.

Erweitere beim Wachsen

Module treten demselben Kanal bei, wann immer das Team wächst. Nichts, was du bereits besitzt, wird dadurch überflüssig.

Du erweiterst eine bereits aufgebaute Gruppe? Setze alle Module zurück und geh die Kette von vorn durch — genau deshalb beginnt die Sequenz oben mit einem sauberen Reset.

Unsicher, was du ergänzen sollst?

Sag uns deine Teamgröße und das Rennformat und wir stellen dir genau die Module zusammen, die du wirklich brauchst — nicht mehr, nicht weniger.